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Letzte Änderung: Dienstag, 20. März 2012

Bericht 2011

Großer Preis der Köche 2011 auf der INTERNORGA

Foto: M.MittelbergerFoto: M.Mittelberger
Sieger-Teams mit Gratulanten: (von links) Jürgen Dehn (Walter und Margarete Müller-Stiftung), Josephine Wichmann, Marco d´Andrea, Matthias Hill, Samuel Pfeifer, Claudia Hein, Ctefan Wohlfeil (Kochklub Gastronom)und Phillip Heise
Krönender Abschluss einer erfolgreichen Internorga: Wie traditionell üblich, wurden am letzten Tag der Fachmesse im Gastronomischen Forum die Gewinner des Großen Preises der Walter und Margarete Müller-Stiftung gekürt. Die Sieger heißen Samuel Pfeifer, FH-Student aus Hanau, mit dem Azubi Matthias Hill aus Seligenstedt. Sie durften sich über ein Prämie von 3000 Euro freuen.
Zweite wurden Marco d'Andrea aus dem Restaurant Vendôme in Alzenau und die Auszubildende Josephine Wichmann aus Hamburg. Sie erhielten 2000 Euro Preisgeld. Den dritten Platz erkämpften sich Claudia Hain aus dem Hotel-Restaurant Birkenhof, ebenfalls in Alzenau mit dem Azubi Phillip Heise aus Witzenhausen. Sie erhielten 1000 Euro.
Während aller sechs Messetage hatten 30 Köche aus ganz Deutschland in 15 Zweierteams um die Wette gekocht. Das Ziel: die Jury mit einem jeweils eigens kreierten 4-Gänge-Menü überzeugen. Jedes Team setzte sich aus einem Azubi und einem ausgebildeten Koch zusammen.
Autor: Mathias Thurm

Der Kochklub Gastronom Hamburg e.V. veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Koechenetz.de und der Hamburg Messe den Kochwettbewerb um den 17. Großen Preis der Köche der Walter und Margarete Müller Stiftung auf der INTERNORGA 2011. Ziel der Veranstaltung ist es, jungen Köchen und Auszubildenden als Team die Möglichkeit zu geben, ihr Können in einer gläsernen  Küche der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Dabei stehen vor allem Tugenden wie Kreativität, Einhaltung von Zeitplänen, fachlich exaktes Arbeiten, sauberes Arbeiten und Teamgeist im Vordergrund.
Die Teams müssen im à la carte Service ihre Kreationen zubereiten und zeigen, dass sie sensorische Fähigkeiten sowie ein hohes Qualitätsbewusstsein haben und auch die zeitliche Koordination beherrschen.
Das zu erstellende Menü wird nicht als Bankett geschickt, sondern à la carte, nach Bestellung der Gäste.
Das Konzept des „Forums Gastgewerbe“ auf der INTERNORGA bedingt die Aufgabenstellung des Wettbewerbsrestaurants.
Die Ehrengäste werden nicht zu einer bestimmten Zeit geladen, sondern entscheiden über ihren Essensbeginn selber (zwischen 12:30 und 14:30 Uhr). Außerdem müssen die Restaurantgäste nicht das ganze Menü essen, sondern können aus der Speisenkarte ihr Menü individuell zusammenstellen. Das erfordert ein hohes Maß an Flexibilität, was sich bereits in der Menügestaltung bemerkbar machen sollte, damit die Zubereitung à la carte auch umsetzbar bleibt.
Alle Köchinnen/Köche, die am Wettbewerb teilnehmen, erhalten neben Medaillen und Urkunden auch einen Geldpreis. Es sind Gesamtpreise im Wert von 11.000 €  zu gewinnen.
15 Köcheteams stellten sich auf der INTERNORGA 2011 an fünf Tagen ab 07.00 Uhr der Aufgabe, aus einem vorgegebenen Warenkorb ein 4-Gänge Menü zu kreieren. 
Stets begleitet wurden die Wettbewerbsteilnehmer von einem erfahrenden Jurorenteam um Josef Groß (Hessen), Mathias Lerch (Niedersachsen) und Rainer Werchner (Schweiz).Bis 08.00 Uhr mussten die Teilnehmer neben dem Menü auch eine entsprechende Warenanforderung für die14 Portionen als Tellergericht erstellen.
Alle Speisen wurden Mittags im á la carte System über das Restaurant an geladene Gäste ausgegeben.Jeweils eine Portion wurde als „Schauteller“ vor dem Arbeitsplatz der Wettbewerber in der gläsernen Küche für die Zuschauer präsentiert, die andere Portion wurdeim laufenden Geschäft für die Juroren zur sensorischen Verkostung ausgegeben.
Das alles konnte man an allen Tagen direkt von zu Hause aus übers Internet beobachten. Ctefan Wohlfeil hatte die Idee und „turnte“ noch am Vorabend hoch oben in der Küche herum, um alles ans „Laufen“ zu bekommen. Tolle Geschichte!
Während der ganzen Wettbewerbstage arbeitete eine Köcheklasse von Elke Schau in Früh-und Spätdienst für die Veranstaltung.Unterstützung der Wettbewerbsteilnehmer bei der Warenbeschaffung, Zuarbeitung der Serviceabteilung, Produktion von Personalessen, Mithilfe beim Catering für die Hamburger Jugendmeisterschaften und der Siegerehrung vom Großen Preis der Köche.
Zu erwähnen seien noch Patrizia und Marco, beides Azubis die letztes Jahr schon dabei waren. Sie haben sich Urlaub genommen um wieder dabei zu sein, einfach super!
Das alles wurde natürlich von bewerten Kochklubmitgliedern angeleitet und unterstützt. Ohne diese ehrenamtliche Mithilfe wäre diese Veranstaltung gar nicht durchführbar!
Hier nenne ich einmal alle in zwangloser Reihenfolge: Natürlich Ctefan Wohlfeil als Initiator dieses Wettbewerbes, Kirsten Schwetje, Michael Mittelberger, Elke Schau,Stefan Lichtenberg, Sascha Quast, Marcus Möller-Lüneburg, Frank-Peter Brandt, Klaus- Dieter Tietje, Gerd Christen und Peter Jaenecke.Hoffentlich habe ich keinen vergessen. Auf dem ersten Blick erscheinen wir ganz viel zu sein, aber natürlich waren nicht alle jeden Tag vor Ort und so hatten wir manchmal schon personelle Engpässe. Trotzdem möchte ich mich bei allen die uns geholfen haben recht recht herzlich bedanken, es war wieder ein unvergessliches Erlebnis. Vielen Dank!!!
Die Gewinner des Großen Preis der Köche waren für uns gar nicht so unbekannt!
Platz 1 ging an Samuel Pfeifer und Matthias Hill ( Samuel ist von Hamburg nach Frankfurt gezogen)
Platz 2 ging an Marco d‘ Andrea und Josephine Wichmann  ( Marco ist ebenfalls von Hamburg nach Alzenau gezogen, Josephine aus Hamburg)
Platz 3 ging an Claudia Hein und Phillip Heise (Claudia kam auch aus Alzenau)
Autor des Berichts: Peter Jaenecke