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Letzte Änderung: Samstag, 8. April 2017

NADINE KÖPFLE, FINALISTIN 2015

Nadine Köpfle von Otto GmbH & Co. KG, Hamburg erreicht einen Hervorragenden 4. Platz
beim Rudolf Achenbach Preis 2015

Großer Auftritt der Koch-Azubis

1. Juni 2015
FRANKFURT/M.  Sie sind es gewohnt, am Herd zu schwitzen. Das Bundesfinale des Rudolf Achenbach Preises 2015 in den Küchen des Best Western Premier IB-Hotels Friedberger Warte in Frankfurt jedoch trieb neun Köchinnen und Köchen im letzten Lehrjahr zusätzlichen Schweiß auf die Stirn.
Vier junge Männer und fünf Frauen hatten sich in den einzelnen VKD-Landesverbänden zuvor als Sieger für das Finale qualifiziert und gaben an Töpfen und Pfannen alles. 

Das Menü von Nadine Köpfle aus Hamburg

Fotos: Achenbach

Harter Wettbewerb

Der Warenkorb, welcher erst am Wettkampftag enthüllt wurde, hatte es in sich. Aufgabe war: aus Black-Tiger-Garnelen, Fjordforellenfilet und einem Wildkräutermix, ein Vorspeise-Trio herzustellen und in Weckgläsern anzurichten.
Weitere Pflichtkomponenten waren: Zander (Zwischengang), Lammkarree (Hauptgang) sowie weiße Schokolade und Yuzu (eine Zitrusfrucht aus China) fürs Dessert. Für die Zubereitung des 4-Gänge-Menüs, welches auf RAK-Porzellan anzurichten war, blieb ihnen sechs Stunden Zeit.
Juror Andreas Cieslak, Leiter der Produktentwicklung Achenbach Delikatessen Manufaktur, weiß wie hart Kochwettbewerbe sind. Ihm zufolge bewältigten die neun Azubis die gestellten Aufgaben mit Bravour: „Wir sprechen bei diesem Ergebnis von Lehrlingen im dritten Lehrjahr, alle haben Großes geleistet und sich super vorbereitet, denn in keinem Jahr zuvor war das Niveau so hoch, sie überraschten mit modernen Techniken und wussten die Wertigkeit der Produkte zu schätzen."
Ihr Können und Engagement ließ sich an den Tellern ablesen. Auch Carsten Gambeck setzte bei seinem Siegermenü auf klare Linien. Für seinen Erfolg hat er eine ganz simple Erklärung: „Nicht ablenken lassen, komplizierte Arbeitsgänge meiden und handwerklich exakt kochen. Du musst immer daran denken, dass die Konkurrenz stark ist. Der kleinste Fehler kann ein Punkt weniger bedeuten, und dann hat man verloren.“
Schon beim Regionalentscheid in Freiburg hatte er gezeigt, dass er das Kochen drauf hat. „Ich war für Frankfurt gut vorbereitet, habe insbesondere mich auf Beilagen konzentriert und musste den Warenkorb lediglich anpassen." Motivation bekam er auch von seinem Vater, der 1994, als der heutige Gastro-Unternehmer und TV-Koch Tim Mälzer beim Achenbach-Preis den Titel errang, auf dem zweiten Platz landete. „Die Urkunde hängt noch heute in unserem Wohnzimmer“, sagt Gambeck.

Seachefs spendiert Praktikumsreise

Der Gewinner erhielt außer  der Urkunde eine Prämie von 1000 Euro, einen Flachbild-TV und eine Hochsee-Kreuzfahrt. Alle Teilnehmer des Finales wurden mit attraktiven Geld- und Sachpreisen für ihre Leistung belohnt und erhielten als zusätzliche Anerkennung einen Aufenthalt auf einem Fluss-Kreuzfahrtschiff.
Alle neun Nachwuchsköche dürfen sich während ihrer 14-tägigen Reise über exklusive Einblicke in das Leben und das Arbeiten an Bord freuen. „Die Welt zu sehen und dabei Karriere zu machen ist sicher der Traum vieler Nachwuchsköche. Wir freuen uns sehr, dass die Seachefs Holding AG es allen neun Finalistinnen und Finalisten ermöglicht, ihren Arbeitsbereich einmal in diesem besonderen und faszinierenden Umfeld kennenzulernen“, so Katrin Moos-Achenbach, Enkelin des Firmengründers und verantwortlich für die Durchführung des Wettbewerbs.

Nachwuchsförderung seit 1975

Seit 1975 finanziert die Achenbach Delikatessen Manufaktur den Bundesjugendwettbewerb des Verbands der Köche Deutschlands (VKD). In diesem ältesten, von Rudolf Achenbach initiierten und nach strengen Statuten durchgeführten Kochwettbewerb haben seither mehr als 36.000 junge Menschen ihr Können unter Beweis gestellt. Die Finalisten dieses bundesweiten Wettbewerbs haben sich in Vorentscheiden der 155 örtlichen Zweigvereine und anschließenden Vorentscheidungen der VKD Landesverbände für das Finale qualifiziert.
Weitere Details:
www.achenbach.com/rudolf-achenbach-preis/finale/finale-2015

Text: AHGZ  Heinz Feller



Nadine Köpfle aus Hamburg gewinnt die Vorentscheidung für den Rudolf Achenbach Preis im Landesverband Nord.

                                                              Nadine Köpfle, Otto GmbH

                            Mit Betreuer und Trainer Frank Kapfermann und Uli Schäfermeyer 










Fotos und Bericht 
M.Mittelberger