BITTE NICHT KLICKEN



Letzte Änderung: Sonntag, 18. Oktober 2015

BEST WESTERN PLUS Hotel Böttcherhof

TOP Talent Hamburg – Persönlicher Rückblick auf unseren Kochwettbewerb, der aus der Goldenen Escoffierschale entstanden ist: Gemeinsamkeiten unserer Teilnehmer

Was haben Toshiko Camus, Robert Kant, Roland Schicke, Lukas Cohrs und – last but not least – Finn Wendt gemeinsam? Ja, richtig – sie alle sind heute ausgebildete Köche. Das ist aber noch lange nicht alles. Sie haben noch viel mehr gemeinsam: All diese talentierten Köche haben während ihrer dualen Ausbildung zum Koch bzw. zur Köchin in Hamburg an dem Wettbewerb der Goldenen Escoffier Schale, also an dem jetzigen TOP Talent Hamburg, teilgenommen. Und die meisten von ihnen haben mit ihrer vorbildlichen Leistung bei dem vom Kochklub Gastronom Hamburg organisierten Wettbewerb den 1. Platz erzielt, und sie alle stammen aus dem gleichen Ausbildungsbetrieb: dem heutigen BEST WESTERN PLUS Hotel Böttcherhof.

So viele Gemeinsamkeiten und so ein großer Erfolg bei den von uns durchgeführten Wettbewerben können kein Zufall sein. Deshalb fragen wir vom Kochklub Gastronom Hamburg e. V. bei Petra Howaldt, Personalleiterin und Ausbilderin im BEST WESTERN PLUS Hotel Böttcherhof, nach, welchen Stellenwert insbesondere die duale Ausbildung zum Koch oder zur Köchin gerade in diesem Ausbildungsbetrieb genießt.

Wie finden Sie so talentierten Koch-Nachwuchs?
Wir gehen schon seit Jahren aktiv auf Berufsbildungsmessen in Hamburger Schulen, bieten Praktika für alle Schulformen an, doch manchmal ist es einfach Zufall und des Öfteren auch positive Mundpropaganda. Wir haben seit Eröffnung des Hotels in 1994 vielen motivierten jungen Leuten die Chance gegeben, sich für eine Ausbildung in unserem Hause zu bewerben. Dabei kam es uns schon immer weniger auf die perfekte Schulbildung oder das Abitur an, wir legen mehr Wert auf die Persönlichkeit des einzelnen Bewerbers und dessen Motivation sich für seinen zukünftigen Beruf zu begeistern. Diese Begeisterung gilt es dann, aktiv zu fördern.

Welche Schwerpunkte setzen Sie bei der Kochausbildung in Ihrem Hotel?
Wir lassen den jungen Leuten Zeit, sich zu entwickeln, und versuchen, ihre Neugier und den Respekt für frische und saisonale Ware zu wecken. Daher sollte die Ausbildung nicht nur aus dem täglichen Einerlei bestehen, sondern Abwechslung bieten und jeder Ausbilder muss sich Zeit für die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Auszubildenden nehmen. So erhalten unsere Auszubildenden zum Beispiel die Möglichkeit, ein Kräuterbeet nach Ihren Vorstellungen anzulegen, erhalten regelmäßige Waren- und Produktschulungen und dürfen sich bei der regelmäßig stattfindenden saisonalen  Umgestaltung unserer Speisekarte mit einbringen

Was sind die wesentlichen Werte, die Sie Ihren Koch-Auszubildenden vermitteln wollen?
Aufrichtigkeit, Akzeptanz für die Individualität des Einzelnen und dessen Nutzen für das Team, Teamfähigkeit und Lernbereitschaft

Worauf sind Sie bei Ihren Koch-Auszubildenden besonders stolz?
In den letzten 10 Jahren ist mir jeder Einzelne Koch-Auszubildende mit seiner Individualität ans Herz gewachsen. Natürlich bin ich stolz auf Platzierungen und Siege bei Wettbewerben aber noch mehr freut mich eine positive Gesamtentwicklung. Wenn wir es schaffen aus einem unsicheren jungen Menschen eine zielstrebige und erfolgreiche Persönlichkeit zu machen, die sich gern an ihren Ausbildungsbetrieb zurück erinnert, das erfüllt mich mit wahrem Stolz.

Das BEST WESTERN PLUS Hotel Böttcherhof bildet bereits seit 20 Jahren junge Menschen aus – sei es als Koch, Hotel- oder Restaurantfachmann oder Fachkraft im Gastgewerbe. „Für uns ist es das wichtigste Ziel, die jungen Menschen, die eine Ausbildung in unserem Hotel absolvieren, verantwortungsvoll in ihr selbständiges Berufsleben zu begleiten. Ein umfassender und abwechslungsreicher Überblick in die lebendige Hotellerie mit einem vielseitigen Veranstaltungsbereich gehört genauso dazu wie die im Blockunterricht vermittelten Fachkenntnisse“, sagt Petra Howaldt, verantwortliche Personalleiterin des BEST WESTERN PLUS Hotels Böttcherhof. „Unser Anspruch ist es, unsere Auszubildenden über die betriebliche Ausbildung und den projektbezogenen Berufsschulunterricht hinaus zu motivieren, ihnen sozusagen einen Blick über den Tellerrand hinaus zu vermitteln. Die vom Kochklub Gastronom Hamburg e. V. angebotenen und veranstalteten Wettbewerbe garantieren eine abwechslungsreiche Herausforderung, warenkundliches Hintergrundwissen und eine sehr ernst zu nehmende spielerische Variante der professionellen Prüfungsvorbereitung.“

Klaus Behr, heute 2. Vorsitzender des Kochklubs Gastronom Hamburg e. V., kann durch seine Erfahrungen als Küchenchef im heutigen BEST WESTERN PLUS Hotel Böttcherhof bestätigen, wie fair und verantwortungsvoll dort ausgebildet wird. 2011 wurde er in seiner Funktion als Küchenchef im Böttcherhof zum TOP Ausbilder gewählt. „Wir haben unsere Auszubildende immer als gleichberechtigte Partner und Mitglieder der Küche gesehen und auch so behandelt“, erinnert sich Klaus Behr. „Azubis wurden je nach Leistungsstärke gefordert und gefördert. Ich habe immer viel in die Ausbildung investiert, da ich das als wichtiges Zeichen für die Zukunft betrachte. Auszubildende werden vom jeweiligen Küchenchef inspiriert. Als Ausbilder tragen wir daher eine große Verantwortung für die Zukunft unserer Auszubildenden“.

Das BEST WESTERN PLUS Hotel Böttcherhof Hamburg ist dem Kochklub Gastronom Hamburg e. V. positiv aufgefallen, weil es die Ausbildung des Kochnachwuchses ernst nimmt und seinen Koch-Auszubildenden die Möglichkeit bietet, an so vielen Koch-Wettbewerben wie möglich teilzunehmen – Voraussetzung für die Teilnahme an unserem hochwertigen Koch-Wettbewerb TOP Talent Hamburg. „Gezielte Förderung während der Ausbildung ist ungemein wichtig und zeigt auch die Wertschätzung eines Ausbildungsbetriebs für den Köche-Nachwuchs. Die Koch-Wettbewerbe des Kochklubs Gastronom Hamburg bereiten die Teilnehmer nicht nur gezielt auf die Abschlussprüfung vor, sondern sind auch etwas Besonderes. Sie beurteilen die einzelne Leistung und fördern die Kreativität, mit immer wechselnden Warenkorb-Bestandteilen zu experimentieren“, berichtet Norbert Schulz, Jugendwart des Kochklubs. Norbert Schulz organisiert den Koch-Wettbewerb TOP Talent. "Der Böttcherhof macht mit der gezielten Förderung ihres Koch-Nachwuchses alles richtig".

Wir, der Vorstand des Kochklubs Gastronom Hamburg e. V., sind schon heute gespannt und neugierig auf die neuen TOP-Kochtalente aus dem BEST WESTERN PLUS Hotel Böttcherhof.

Über den Ausbildungsbetrieb BEST WESTERN PLUS Hotel Böttcherhof
Das Hotel wurde erbaut von seinem Eigentümer Herrn Johann Max Böttcher und 1994 offiziell als Hotel Böttcherhof mit 155 Zimmern und 4 Veranstaltungsräumen  eröffnet. Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen verfügt das Hotel heute über:

  • 164 Zimmer, Suiten und Appartements
  • 19 moderne Veranstaltungsräume
  • das Restaurant „Johann´s“ mit 142 Sitzplätzen, integriertem Wintergarten und Hotelbar
  • die Zino Platinum Cigar-Lounge „Chez Max“
  • einen 520qm großen Wellness und Fitnessbereich

Seit Sommer 2013 gehört das Haus zu den BEST WESTERN HOTELS.

Über den Kochklub Gastronom Hamburg e. V.
Der Kochklub Gastronom Hamburg e. V. ist der Berufsverband der Köche in Hamburg mit mehr als 500 Mitgliedern - vom Koch-Auszubildenden, über Fachlehrer der Staatlichen Gewerbeschule für Gastronomie und Ernährung bis hin zu den Hamburger Küchendirektoren.
Als Regionalverband im Verband der Köche in Deutschland (VKD) widmet sich der Kochklub Gastronom Hamburg e. V. in erster Linie der Nachwuchsförderung und führt eine Reihe eigener Kochwettbewerbe durch. Darüber hinaus entsendet der Kochklub Gastronom Hamburg e. V. Hamburger Auszubildende zu deutschlandweiten und internationalen Kochwettbewerben. Hinzukommen eigene, warenkundliche Exkursionen für den Branchennachwuchs.
Weiterhin engagieren sich die ehrenamtlich agierenden Mitglieder des Kochklubs Gastronom Hamburg e. V. u. a. in Gremien der Handelskammer Hamburg und als Dozenten an dem einmal pro Jahr in Hamburg stattfindenden Küchenmeister-Vorbereitungskurs.

Text und Interview: Silke Schellhorn